Kohärenz von Bildung, Alter und Digitalisierung

Digitalisierung und ihre Auswirkungen

Durch die ständig wachsende Digitalisierung und die Omnipräsenz mobiler Endgeräte in unserer Gesellschaft, ist es interessant, sich Hintergründe und Zusammenhänge von Bildung, Alter und Digitalisierung einmal genauer anzusehen.

Startup Stock PhotosLaut Bitkom erklären heute fast zwei Drittel (61 Prozent) der Smartphone Besitzer, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Bei Jüngeren unter 30 Jahre sind es sogar 74 Prozent. Wenn man sich die unterschiedlichen Alter- und Bildungsgruppen ansieht, werden spannende Details erkenntlich:

Die Initiative D21 veröffentlichte die Studie “Digital-Index 2014″ und ging darin unter anderem auf den Digitalisierungsgrad verschiedener Alters- und Bildungsgruppen ein. 33.000 Menschen in Deutschland wurden darin zu ihrem Internetnutzungsverhalten befragt. Dabei zeigte sich deutlich, dass die Altersgruppe mit dem höchsten Digitalisierungsgrad die der 20- bis 29-Jährigen mit knapp 70 Prozent ist. Die 14- bis 19-Jährigen kamen knapp 66, die 30- bis 39-Jährigen auf 63 Prozentpunkte. Die übrigen Alterklassen schnitten mit deutlich geringeren Punktzahlen ab.

Die Kohärenz von Alter, Bildung und Digitalisierungsgrad wurde in der Studie genauer untersucht. Dabei zeigte sich, dass zwar der Digitalisierungsgrad mit dem Grad der jeweiligen Bildung steigt, jedoch Jugendliche mit geringerer Bildung ebenso digitalaffin sind wie ältere Akademiker. Daraus ergibt sich, dass bei jungen Menschen der Bildungsgrad weniger über ihr Internet-Nutzungsverhalten aussagt als bei Personen im fortgeschrittenen Alter. Oder anders: Der Digitalisierungsgrad von älteren Personen mit hoher Bildung weicht von dem junger Personen mit geringer Bildung kaum ab.

Quelle: Digital-Index 2014

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